Inflationssichere Anlage für das Alter
Wenn man eine Anlage sucht, die der Vorsorge im Alter dienen soll, dann muss doch mindestens die Kaufkraft erhalten bleiben. Zinsen, die nicht einmal die Inflation ausgleichen, sind deshalb wenig zu einer Vorsorge für das Alter geeignet. Dies trifft heute auf die kurzfristige Anlage in Tagesgeld zu. Da liegen die Zinsen unterhalb der Inflationsrate, und eine solche kurzfristige Anlage in Tagesgeld sollte man deshalb wirklich nur für kurze Zeit in Betracht ziehen.
Die Festgeldzinsen sind im kurzfristigen Bereich nicht viel besser. Da muss man schon sehr lange anlegen, um höhere Zinsen als die Inflationsrate zu bekommen, und da lohnt sich schon die Frage, ob es bei einer so langen Anlagedauer nicht bessere Anlagen gibt.
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Die Lebensversicherung
Bei der Lebensversicherung muss man zwischen der garantierten und der möglichen Verzinsung unterscheiden. Die klassische Lebensversicherung garantiert, dass man mindestens die Einzahlungen mit einer angemessenen Verzinsung, die aber nicht sonderlich hoch ist, zurück erhält. Die Garantieverzinsung mag aus heutiger Sicht leicht über der Inflationsrate liegen. Dazu kommt aber noch eine Überschussbeteiligung. Darauf gibt es keinen Rechtsanspruch, doch ist es üblich, dass solche Überschussbeteiligungen anfallen und jährlich zugeteilt werden. Dann sind sie durch Rückstellungen abgesichert und so gut wie garantiert.
Doch wenn die Lebensversicherung auf Fonds basiert, sieht das anders aus. Da ist die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Fonds entscheidend. Und da ist nur eines sicher: Die Gehälter der Fondsmanager werden erst einmal aus den Erträgen bezahlt, ehe beim Anleger etwas ankommt. Da täuschen auch die manchmal vorgegaukelten Renditen nicht darüber hinweg, dass es auch ganz anders aussehen kann. Zahlreiche geschlossene Immobilienfonds sprechen eben eine andere Sprache.
Aktien oder Fonds?
Wer in Aktien anlegt, erhält damit indirekt einen Inflationsschutz durch die Kurssteigerungen auf lange Sicht. Aktien müssen nicht spekulativ sein, und die Dividendenrendite liegt teilweise deutlich über der Inflationsrate. Man muss eben die richtigen Papiere auswählen, um dann im Alter von der Dividende, aber bei Bedarf auch von einem Verkauf der Aktien profitieren zu können.
Ob Fonds ertragreicher wären? Das hängt davon ab, wie gut man sich selbst mit Aktien auskennt. Zwar sind bei den Fonds Fachleute am Werk, aber die wollen schließlich bezahlt werden, und das schmälert die Rendite.
Kapitalanlage in Immobilien
Bleibt noch die Kapitalanlage in Immobilien. Auch sie ist ein guter Inflationsschutz, weil man in aller Regel von steigenden Mieterträgen ausgehen kann. Die beste Alternative ist da die Kapitalanlage in Immobilien, die man selbst bewohnt. Dann kann man nach der Kredittilgung sogar mietfrei wohnen.